Veranstaltungen und Ausstellungen
Veranstaltungen und Ausstellungen 2007
Danse Macabre
Video von Ugo Dossi, Dauer: 28 Min.
Rondell an der Schlagd
17. Juni – 7. Juli 2007
tägl. um 19.00, 20.00, 21.00 Uhr
Eröffnung: 17. Juni, 12.00 Uhr
Das Videoprojekt steht in direkter Verbindung zu Ugo Dossis Beitrag zur documenta 8 (1986), wo er erstmalig subliminale Projektionen als innovatives künstlerisches Medium in den Kontext der bildenden Kunst eingebracht hat.
Seitdem ist der Einsatz von subliminalen, d.h. unterschwelligen Elementen typisch für seine künstlerische Vorgehensweise. Es handelt sich dabei um Bildelemente, die so kurzzeitig projiziert werden, daß sie zwar für das Auge unsichtbar bleiben aber vom Unterbewusstsein wahrgenommen und verarbeitet werden.
Danse Macabre ist die erste Videoproduktion, die ausschließlich auf diesen subliminalen Bildmitteln und Sound-Elementen basiert.
Dieser Beitrag Ugo Dossis steht auch in Beziehung zu seiner Arbeit in der Kasseler
Künstler-Nekropole im Habichtswald, die aus einer Initiative von Harry Kramer, Künstler und Professor an der Kasseler Kunsthochschule, hervorgegangen ist.
Gefangen im Jetzt
Rauminstallation von Niels Hertel
Rondell an der Schlagd
14. Juli – 31. Juli 07
tägl. 18.00 – 21.00 Uhr
Eröffnung: 14.Juli, 19.00 Uhr
Hat die Antike, wie auch andere Epochen in der Geschichte, unsere heutige Welt und Wirklich-
keit mitkonstituiert? Sind wir determiniert durch
Setzungen aus der Vergangenheit? In welcher Epoche befinden wir uns heute? Wenn wir erforschen wollen in welcher Beziehung wir uns zu diesen Determinanten sehen, sollten wir uns auf eine Auseinandersetzung einlassen und ausloten, wo diese Verknüpfungen spürbar und sichtbar sind.
„Ist die Moderne unsere Antike?“ fragt Roger M. Buergel in einem ersten documenta- Leitmotiv. Bei der Suche nach möglichen Antwortaspekten lässt sich diese Frage durchaus auch anders formulieren: Was lässt sich aus dem Jetzt schöpfen und wie gehe ich mit dem Vorgefundenen um? Diese Umformung des Motivs wird für Niels Hertel somit zum Thema seiner Installation, das sich durch die Besonderheiten des
Raumes und des historischen Ortes vervollständigt.
unter-wandern
Unterirdische Stadtführungen
Unterneustadt bis Weinberg incl. Rondell
Samstag 01.09.07 , Sonntag 02.09.07
Uhrzeit: täglich 4 Führungen , Dauer: ca. 3 Std
in Kooperation mit Heidi Sieker und Bernd Rudolf
Unter den Straßen von Kassel liegt eine zweite Stadt – eine, die in die Tiefe geht: Historische
Orte im Verborgenen.
In ereignisreichen Zeitreisen können Eis-, Bier- und Weinlagerkeller, Festungs- und Luftschutzanlagen, Unterführungen und Kanäle Auslöser für „tiefere Entdeckungen“ sein. Auf unterschiedlichen künstlerischen und historischen Spaziergängen wird das Gestern mit dem Heute verbunden und auch wieder getrennt.Unterwegs im dunklen Netz fällt Licht in die Kasseler Stadtgeschichte.
Aufgrund der starken Nachfrage und begrenzten Teilnehmerzahl sind Anmeldungen ausschließlich Samstag, 11.08.07 ab 10:00 Uhr telefonisch unter 0561/9701552 möglich. Pro Anruf können maximal 4 Personen angemeldet werden.
walking the shadow – zum Ursprung der Malerei –
Videoprojektion von Daniela Butsch
Rondell an der Schlagd – Außenfassade
4. Aug. – 23. Sept. 2007
tägl. ab 21.00 Uhr
Eröffnung: 4. August, 21.00 Uhr
Anspielend auf den legendären Ursprung sowohl der Malerei als auch der Skulptur aus der Nachzeichnung eines Schattens – wie durch Plinius d. Ä. und Quintilian übermittelt – zeigt diese Kunstaktion Schattenprojektionen auf den historischen Außenmauern des Rondells.
Daniela Butsch hat sich über Jahre mit diesem Thema beschäftigt und präsentiert filmische Montagen aus u.a.in Kassel entstandenem Material.
Ab Einbruch der Dunkelheit wird eines das ältesten Mauerwerke Kassels täglich zum Träger eines ephemeren Szenarios sich rhythmisch bewegender, übergroßer Schattenbilder werden.
www.ariadnefilme.de
kasselsinfonie
soundperformance von Udo Posch
Rondell an der Schlagd
4.Aug. – 22. Sept. 2007
tägl. 19.00 – 21.00 Uhr
Eröffnung: 4. August, 20.00 Uhr
Unser Ohr kann sich nicht verschließen, es ist offen – immer. Geräusche, Töne und Klänge dringen durch das Ohr in uns hinein. Wo hinterlässt das Gehörte Spuren? Im Gehirn, im Unbewussten?
Komprimiert lagern diese Töne in unserem „Musikgedächtnis“; aktuelle Höranlässe können sie selektiert aus der Erinnerung erneut mobilisieren und entfalten.
Udo Posch sucht Orte in Kassel auf, die auf Musikschaffen und Musikschaffende in dieser Stadt verweisen; spürt den historischen und aktuellen Kompositionen nach und legt dieser Musik Jetzt-Klänge von diesen Orten daneben und darüber, um daraus ein neues Hörereignis zu gestalten. Der Kuppelraum des Rondells, baulich geschichtsträchtig, atmosphärisch und akustisch prädestiniert füllt sich mit Klängen aus Vergangenheit und Gegenwart.
Veranstaltungen und Ausstellungen 2006
Motto „wenn heute dann früher“
Museumsnacht am 2. September 2006
„zeitfenster“
Werner Gerlach, Fotograf
Bild-Projektionen auf der Fensterfläche des Fundus-Gebäudes am Renthof
Fotografien von früher und heute aus der Kasseler Altstadt,
begleitet von erzählerischen und informativen Texten
Ausstellung vom 2. September bis 1. Oktober 2006
„motel im rondell“ - junge Kunst in alten Mauern
Dustin Schenk u.a., Graffiti-Künstler
Graffitti-Installation
Ausstellungseröffnung zur Museumsnacht mit break-dance-performance und musik, in und vor dem „rondell“,
Ausstellung in der Tiefgarage des „ehemaligen Fundusgebäudes“
Führung am 10. und 11. Juni 2006
Unterwandern
Projekt in Kooperation mit (Veranstalter: Heide Sieker, Kassel)
Führung am und im Rondell mit Bettina Trautwein
Führung am 9. Juli und 17. September 2006
Erzählte Geschichte
Hr. Fiand erzählt lebensnah über die Kasseler Altstadt, das Stadtschloss und natürlich das Rondell
Beginn 14:00 Uhr